Baugrube Aushub Berechnen
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Tobias Beuler
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Wenn Sie hier gelandet sind, um gut vorbereitet Angebote für Ihr Bauvorhaben von einem Tiefbauer einzuholen, dann machen Sie alles richtig. Herzlichen Glückwunsch!
Falls Ihr Tiefbauer bereits begonnen oder sogar fertig ist:
Und Sie sich jetzt über eine unerwartet hohe Rechnung wundern – keine Sorge, damit sind Sie nicht allein. Das liegt oft nicht nur an großzügigen Rundungen zugunsten des Tiefbauers, sondern auch daran, dass Bauherren beim Thema Aushub häufig falsche Annahmen treffen.
Ein weit verbreiteter Denkfehler ist zum Beispiel:
Kellerhöhe × Kellerbreite × Kellertiefe = Aushub in Kubikmetern
Das klingt zwar plausibel, greift aber zu kurz – denn es gibt viele zusätzliche Faktoren, die den tatsächlichen Aushub beeinflussen.
Kurz & Kompakt: Zusammenfassung
Baugrube korrekt berechnen: Die Größe der Baugrube ergibt sich nicht nur aus der Hausfläche, sondern auch aus Arbeitsraum, Böschungswinkel und Sicherheitsabständen. Eine genaue Berechnung verhindert Mehrkosten durch unnötigen Aushub.
Bodenart beeinflusst Aushub: Je nach Bodenbeschaffenheit (z. B. Sand, Lehm, Fels) unterscheiden sich Aufwand, Böschungsneigung und Kosten deutlich. Schwieriger Boden erhöht Maschinen- und Entsorgungskosten spürbar.
Entsorgung verursacht Zusatzkosten: Der Aushub muss fachgerecht gelagert oder abgefahren werden. Transport, Deponiegebühren und mögliche Belastungen des Bodens wirken sich erheblich auf das Gesamtbudget aus.
Eine eigene Quelle auf dem Grundstück ist zwar schön, aber nicht so ideal, wenn das erst beim Keller- oder Bodenplattenbau auffällt. Darum ist ein Bodengutachten, bzw. eine Baugrunduntersuchung und die Wahl der richtigen Kellerabdichtung und somit auch die Wahl des richtigen Kellerbauers so wichtig. Wir als Bausachverständige sprechen das Thema schon beim Bauanlaufgespräch, auch Grüne-Wiese-Gespräch genannt, direkt an. Mehr dazu in unserem Shop auf dieser Website.
Was häufig übersehen wird:
Arbeitsraum: Um den Keller herum muss Platz zum Arbeiten bleiben.
Böschungswinkel: Der Arbeitsraum wird in einem Winkel von ca. 60 Grad abgeböscht, um ein Abrutschen der Erde zu verhindern.
Auflockerungsfaktor: Der Boden dehnt sich beim Ausheben aus – auch das muss berücksichtigt werden.
Mehr Tiefe: Unter dem Keller oder der Bodenplatte werden zusätzlich Dämmung und ein Schotterbett eingebracht – auch dafür muss Erde weichen.
Deshalb haben wir für Sie ein praktisches Tool entwickelt, mit dem Sie den voraussichtlichen Aushub unter realistischen Bedingungen berechnen können.
Geben Sie einfach die Maße Ihres geplanten Kellers oder der Bodenplatte ein – das Tool berücksichtigt automatisch alle oben genannten Faktoren wie Arbeitsraum, Böschung und Auflockerung.
So erhalten Sie eine fundierte Grundlage für Gespräche mit Ihrem Tiefbauer – und vermeiden böse Überraschungen bei der Abrechnung.
