Vom Bau bis zum Kauf: Was Sie über das Doppelhaus wissen sollten

Für eine Reihe zukünftiger Bauherren ist das Doppelhaus die optimale Alternative zum Einfamilienhaus. Die Gründe hierfür sind einleuchtend. Auf der einen Seite lassen sich Kosten beim Hausbau sparen und auf der anderen Seite ist es möglich, mit Freunden oder Verwandten Wand an Wand zu wohnen. Der folgende Artikel zeigt nicht nur die Vor- und Nachteile einer Doppelhaushälfte auf, sondern soll auch über Kosten, Planung und das Leben in einem solchen Haus informieren.

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Kurz & Kompakt: Zusammenfassung

  • Die Vor- und Nachteile einer Doppelhaushälfte: Zu den Vorteilen zählen die Kosteneinsparung, die Energieeffizienz, das Gemeinschaftsgefühl und die Einfachheit bei einem eventuellen späteren Verkauf einer Doppelhaushälfte. Nachteilig dagegen sind die geringere Privatsphäre, die gemeinsame Verantwortung sowie das Konfliktpotenzial zwischen den Bewohnern.

  • Preise für eine Doppelhaushälfte: Hierzu kann keine pauschale Aussage getroffen werden, da die Preise von verschiedenen Faktoren abhängig sind.

  • Schallisolierung in einem Doppelhaus: Zum einen sollte bei der baulichen Gestaltung auf die DIN-Normen geachtet werden und zum anderen sollten die Bewohner innerhalb ihr Wohnbereichs für schallisolierende Maßnahmen sorgen.

Merkmale einer Doppelhaushälfte

Bei der Doppelhaushälfte handelt es sich um eine von zwei Wohneinheiten in einem Haus. Die beiden Wohneinheiten sind durch eine gemeinsame Wand voneinander getrennt. Jede Familie im Doppelhaus verfügt über eigene Eingänge sowie einem separaten Außenbereich zum Beispiel einen Garten.

  • Unterschiede zu anderen Bauformen: Zum leichteren Verständnis haben wir uns verschiedene Haustypen angeschaut. Beim typischen Einfamilienhaus handelt es sich vielfach um ein freistehendes Haus, welches sich keine seiner Außenwände mit einem anderen Haus teilen muss. Das Reihenhaus dagegen besteht aus mehreren aneinander gereihten Wohneinheiten, bei denen mindestens eine Wand mit der direkt danebenliegenden Wohneinheit geteilt werden muss. Des Weiteren gibt es noch das Zweifamilienhaus, bei dem die beiden Wohneinheiten entweder nebeneinander oder übereinander liegen. Allerdings bildet das Zweifamilienhaus eine bauliche Einheit ohne trennende Wand.

  • Typische Bauweisen und Grundrisse: Zu den typischen Bauweisen beim Doppelhaus gehören die Ziegelbauweise, die Holzrahmenbauweise, die Massivbauweise sowie die Fertigbauweise. Das Doppelhaus weist in der Regel auch typische Grundrisse auf, die folgendermaßen aussehen. Im Erdgeschoss befinden sich der Wohn- und Essbereich mit Küche und Hauswirtschaftsraum sowie ein Gäste-WC. Im Obergeschoss sind ein Schlaf- und Kinderzimmer sowie ein Badezimmer und eventuell ein Arbeits- oder Gästezimmer zu finden. Das Dachgeschoss wird in den meisten Fällen als Abstellbereich, Hobbyraum oder als Arbeitszimmer genutzt. Typisch beim Doppelhaus ist die gemeinsame Wand. Allerdings können die Grundrisse sowohl asymmetrisch als auch spiegelverkehrt geplant werden, um die individuellen Bedürfnisse der Bewohner zu erfüllen. In Bezug auf das Dach kann sowohl das Satteldach als auch das Walmdach bzw. das Flachdach realisiert werden, sofern der Bebauungsplan nicht dagegen spricht.

Vor- und Nachteile einer Doppelhaushälfte

Die Doppelhaushälfte bietet neben den Vorteilen auch Nachteile, die Bauherren kennen sollten, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen.

Vorteile

Nachteile

Doppelhaus bauen: Planung und Vorüberlegungen

Baufamilien, die sich gegen das Einfamilienhaus und für die Doppelhaushälfte entscheiden, müssen bereits im Vorfeld ein paar wichtige Aspekte beachten. Dazu zählen das Grundstückstück ebenso wie die Baugenehmigung und die architektonische Planung.

Grundstückssuche und -kauf

  • Anforderungen an das Grundstück für ein Doppelhaus: Beim Doppelhaus bauen reicht in der Regel ein Grundstück mit einer Fläche von rund 330 Quadratmetern, während bei einem Einfamilienhaus das Grundstück über eine Größe von durchschnittlich 450 qm verfügen sollte. Möglich wird dies, weil der Mindestabstand zum Nachbargrundstück nur auf einer Seite des Doppelhauses eingehalten werden muss.

  • Gemeinsamer oder getrennter Grundstückskauf: Es gibt Doppelhäuser, die auf zwei Grundstücken errichtet werden, sodass jede Baufamilie für den Grundstückskauf selbst verantwortlich ist. Dies ist aber nur selten der Fall, da die meisten Doppelhäuser auf einem Grundstück errichtet werden, welches gemeinsam von beiden Baufamilien gekauft wird.

  • Gemeinsam planen: Die zukünftigen Bewohner bzw. Eigentümer des Hauses müssen sich in einer Vielzahl von Aspekten eng miteinander abstimmen. Dabei dürfen die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der beiden Parteien nicht zu kurz kommen. Es müssen gemeinsame Entscheidungen in Bezug auf die Grundrissgestaltung, die Fassadengestaltung, die Dachform, Fenster und Türen sowie die Außenanlagen getroffen werden. Des Weiteren geht es um die Wahl des Baupartners sowie um die Berücksichtigung von rechtlichen Aspekten.

  • Wichtige Aspekte der Grundstücksteilung: Für den Bau eines Doppelhauses ist die Teilung des Grundstücks ein wichtiger Schritt, der nicht nur eine sorgfältige Planung, sondern auch das Einhalten von rechtlichen Vorgaben erfordert. Im Zuge der Realteilung wird das Grundstück in zwei separate Teile aufgeteilt. Erforderlich hierzu ist die Vermessung durch einen Vermessungsingenieur, die Eintragung ins Grundbuch sowie in den meisten Fällen auch die Zustimmung der jeweiligen Kommune.

Baugenehmigung und rechtliche Aspekte

  • Lokale Bauvorschriften und Genehmigungsverfahren: Bevor mit dem Bau des Doppelhauses begonnen wird, muss der Bebauungsplan überprüft werden. Grund hierfür ist, dass der Bau von Doppelhaushälften nicht auf jedem Grundstück erlaubt ist. Ob  der Bau eines Doppelhauses möglich is, lässt sich am Kürzel „D“ bzw. am Vermerk „o“ für die offene Bauweise im Bebauungsplan erkennen.

  • Gemeinschaftliche Entscheidungen und Verträge: Des Weiteren müssen Baufamilien im Vorfeld klären, ob für das Baugrundstück eine Realteilung oder eine ideelle Teilung laut dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) möglich ist. Bei einer Realteilung sind in der Regel weniger Probleme zu erwarten, als bei einer ideellen Teilung. Um bei Letzterem mögliche Streitpunkte zu vermeiden, sollte eine sinnvoll gestaltete Teilungserklärung aufgesetzt werden. Darin werden bereits im Vorfeld verschiedene Aspekte rund um das Doppelhaus festgelegt. Unter anderem geht es darum, dass zum Beispiel ein Fenstertausch oder der Einbau eines Dachfensters ohne die Zustimmung des Doppelhausnachbarn erfolgen kann. Des Weiteren muss geregelt werden, wie in Zukunft die Dachentwässerung erfolgt, welches Nutzungsrecht für gemeinsame Hausanschlüsse gilt und wie die Gestaltung von Terrassen und Gartenflächen auszusehen hat. All dies sollte bereits im Grundbuch fixiert werden.

Architektonische Planung

  • Grundrissgestaltung und Raumaufteilung: Auch wenn das Doppelhaus aus zwei optisch identischen Hälften besteht, können die Grundrisse in den beiden Doppelhaushälften deutlich voneinander abweichen, sodass auch die Raumaufteilung flexibel gehandhabt werden kann.

  • Berücksichtigung der Bedürfnisse beider Parteien: Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass keine der beiden Doppelhaushälften in Bezug auf Zufahrt oder Belichtung benachteiligt wird. Wenn laut Bebauungsplan keine durchgehende Baugrenze vorgeschrieben wird, können die beiden Doppelhaushälften auch versetzt errichtet werden. Dies sorgt für mehr Privatsphäre und verleiht der Haushälfte den Charakter eines Einfamilienhauses. Nach Möglichkeit sollten die Sanitärräume sowie die Küchen in der jeweiligen Doppelhaushälfte so platziert werden, dass die entsprechenden Leitungen nicht zu lang sind, da dies Kosten für die Installation spart.

  • Typische Herausforderungen bei der Bauplanung: Das Planen und Gestalten des Doppelhauses muss mit dem Einverständnis der Nachbarn erfolgen, was wiederum Kompromisse  erforderlich machen kann. Zusätzlich ist zwischen den Wohneinheiten eine gute Schallisolierung der gemeinsamen Wand erforderlich, um Lärmbelästigungen beider Seiten zu vermeiden. Für Dinge, die gemeinsam genutzt werden, wie etwa die Technik, die Zufahrten oder die Außenanlagen, müssen klare Vereinbarungen getroffen werden. Um die Hausplanung zu erleichtern, raten wir zur Zusammenarbeit mit einem Baupartner wie A better Place, der das Doppelhaus mit eigenen Architekten planen und errichten kann, ohne dabei die Vorstellungen der Bauherren zu vernachlässigen. Weitere Informationen hierzu bekommen Bauinteressenten auf der Website des Anbieters.

Baukosten eines Doppelhauses

  • Durchschnittliche Bau- und Kaufpreise: Bauherren bzw. Käufer müssen sich bei der Doppelhaushälfte auf Bau- bzw. Kaufkosten zwischen 250.000 und 420.000 Euro je Wohneinheit einstellen. Dies bedeutet, es fallen pro Quadratmeter Bau- bzw. Kaufkosten zwischen 2.400 und 3.300 Euro an. Für ein schlüsselfertiges Doppelhaus liegen die Baukosten im Schnitt zwischen 2.200 und 4.000 Euro pro Quadratmeter. Dabei dürfen allerdings die regionalen Unterschiede bei den Preisen nicht außer Acht gelassen werden.

  • Geteilte Kosten: Bestimmte Kostenfaktoren können sich die Eigentümer beim Doppelhaus teilen. Dazu zählen neben den Grundstückskosten auch die Erschließungskosten, das Fundament, ein eventueller Keller sowie für die Zufahrtswege bzw. Außenbereiche. Des Weiteren lassen sich die Kostenfaktoren für die Heizung, das Dach mit Wartung und weitere gemeinsame Anlagen teilen.

  • Laufende Kosten: Eigentümer dürfen auch bei der Doppelhaushälfte die laufenden Kosten nicht vergessen. Dazu zählen unter anderem die Betriebskosten, die Grundsteuer, Versicherungen, Kosten für Müllabfuhr und Straßenreinigung, Schornsteinfeger sowie für die Instandhaltung. Eine Faustregel besagt, dass Eigentümer pro Monat mit Kosten von 4 bis 7 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche kalkulieren müssen. Allerdings können diese Kosten durch Lage, Verbrauch und Ausstattung auch deutlich variieren.

  • Kostenfaktoren: Die Kosten für das Doppelhaus bzw. die Doppelhaushälfte werden durch verschiedene Faktoren wie Lage, Größe und Ausstattung beeinflusst.

Finanzierungsoptionen

  • Finanzierung eines Doppelhauses: Zu den nennenswerten Möglichkeiten ein Doppelhaus zu finanzieren gehört die Inanspruchnahme der KfW-Förderkredite. Die KfW-Bank bietet eine Vielzahl von verschiedenen Förderprogrammen an, die den Bau oder den Kauf energieeffizienter Doppelhäuser unterstützen. Auch wenn Baufamilien sich die Kosten für das Doppelhaus mit Familie oder Freunde teilen, müssen sie ihre Doppelhaushälfte allein finanzieren. Dazu muss im Vorfeld geklärt werden, wie viel Eigenkapital kann aufgebracht werden und wie hoch sind sowohl die Einkünfte als auch die Ausgaben in Zukunft. Des Weiteren muss geklärt werden, wie sich die Zinsen und die Tilgung auf das Annuitätendarlehen auswirken.

  • Besonderheiten bei der Finanzierung für zwei Parteien: Im Vergleich zum frei stehenden Einfamilienhaus lassen sich beim Doppelhaus durch die gemeinsame Nutzung des Grundstücks, der Erschließung und bei der Gebäudehülle deutlich Kosten einsparen. Dies bedeutet, dass die Baufinanzierung pro Baufamilie geringer ausfällt, was sich an den monatlichen Kosten bemerkbar macht.

Leben in einer Doppelhaushälfte: Nachbarschaft und Privatsphäre

Das Leben und Wohnen in einer Doppelhaushälfte unterscheidet sich deutlich vom Einfamilienhaus. Die beiden Familien müssen eine gute Balance zwischen Gemeinschaft und Privatsphäre schaffen, da die beiden Wohneinheiten lediglich durch eine gemeinsame Wand getrennt sind. Zu den wichtigen Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben beider Familien gehören Toleranz und Kompromissbereitschaft.

  • Möglichkeiten zur Schallisolierung: Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im Rahmen der baulichen Gestaltung wären dies eine zweischalige Trennwand, der Einsatz von schallabsorbierenden Materialien (Steinwolle, Verbundschaumstoff) sowie die Entkopplung der Bauteile (Decken und Böden). Des Weiteren sollte im Innenbereich auf eine Trittschalldämmung bzw. eine Entkopplung der Treppe von der Trennwand geachtet werden. Durch spezielle Dichtungen an Fenstern und Türen kann der Schallschutz weiter verbessert werden. Innerhalb der Wohnungen können schwere Vorhänge, Teppiche oder sonstige dicke Bodenbeläge für eine bessere Schallabsorption sorgen. Lautsprecher sollten nicht direkt auf den Boden gestellt werden, sondern auf eine Gummimatte oder Ähnliches, um Vibrationen zu minimieren.

  • Gemeinsame Nutzung von Außenbereichen: Dazu zählen üblicherweise die Zufahrten sowie Grünanlagen und eventuell ein Spielbereich für die Kinder.

  • Regelungen zur Grundstücksteilung und Nutzung: Grundstücksteilung bedeutet, dass jede Haushälfte auf einem eigenen Grundstück steht. In der Regel wird die Teilung von einem Vermessungsingenieur vorgenommen und die Daten ins Grundbuch eingetragen. Die Teilung muss notariell beurkundet werden. Es gibt allerdings auch Grundstücke, bei denen eine Teilung aufgrund der Bauvorschriften nicht möglich ist. Das Grundstück wird dann zum gemeinsamen Eigentum der beiden Doppelhausbesitzer. Grundsätzlich wird jede Doppelhaushälfte wie ein Einfamilienhaus behandelt. Dies bedeutet es herrschen die gleichen Rechte und Pflichte zum Beispiel beim Winterdienst oder der Versicherungspflicht. Die Eigentümer der beiden Haushälften sind für die Instandhaltung der gemeinsamen Anlagen verantwortlich.

  • Umgang mit Nachbarschaftskonflikten: Sicherlich kann es immer wieder mal zu Streitigkeiten zwischen den beiden Hälften kommen. In einem solchen Fall ist der erste und wichtigste Schritt die offene und konstruktive Kommunikation. Dabei sollten die eigenen Gefühle und Bedürfnisse sortiert und die Perspektiven des Nachbarn verstanden werden. Ist die Kommunikation nicht möglich oder führt sie zu keinem Ergebnis, kann die Hilfe eines neutralen Dritten sinnvoll sein.

Architektur und Gestaltungsmöglichkeiten für Doppelhaushälften

Sowohl für den Innen- als auch Außenbereich gibt es für die Häuser zahlreiche Möglichkeiten der Architektur und Gestaltung.

  • Baustile: Moderne Doppelhäuser müssen nicht spiegelbildlich gestaltet werden. Die Häuser bzw. ihre Hälften lassen sich individuell gestalten mit Unterschieden bei der Fassade, den Fenstern und den Grundrissen. So ist der moderne Baustil mit klaren Linien und großen Fenstern ebenso möglich wie der Bauhausstil, der skandinavische Stil oder der Bungalow-Stil.

  • Individualisierung der beiden Haushälften trotz symmetrischer Bauweise: Dies ist sowohl für Innen als auch für Außen möglich. Im Rahmen der äußeren Architektur und aus ästhetischen Gründen ist es wichtig, dass zum Beispiel Fenster oder die Dachform mit den Nachbarn abgesprochen werden, um ein einheitliches Bild zu erzeugen. Im Innenbereich sieht das ganz anders aus. Hier können individuelle Anpassungen an Raumaufteilung und Raumgröße sowie dem Grundriss vorgenommen werden.

  • Lösungen für eine harmonische Fassadengestaltung: Die Fassadengestaltung erfordert eine gute Abstimmung in Bezug auf Materialien und Fassadenfarbe, um ein ästhetisch ansprechendes Gesamtbild zu schaffen. Dabei müssen nicht nur die individuellen Wünsche der Eigentümer, sondern auch die Vorgaben aus den örtlichen Bauvorschriften beachtet werden.

  • Trends bei Grundrissen: Zu den aktuellen Trends gehören neben den offenen Wohnbereichen auch der asymmetrische Grundriss, der mehr Individualität für die beiden Haushälften bietet.

Energetische Vorteile und Nachhaltigkeit

Durch die erheblichen energetischen Vorteile bei den Doppelhaushälften wird auch viel zur Nachhaltigkeit beigetragen.

  • Verbesserte Energieeffizienz: Das Doppelhaus hat im Vergleich zum Einfamilienhaus eine bessere Energiebilanz, da es weniger Außenwände hat. Die gemeinsame Wand zwischen den beiden Hälften steigert die Energieeffizienz, da deutlich weniger Wärme verloren geht. Dies wiederum führt  zu einem reduzierten Energieverbrauch und somit auch zu geringeren Heizkosten.

  • Erneuerbare Energien: Die Doppelhaushälften bieten sehr gute Voraussetzungen für die Nutzung von erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Photovoltaik oder eine Solarthermie auf den Dächern.

  • Nachhaltige Technologien: Die Doppelhaushälfte bietet eine Reihe von Möglichkeiten, nachhaltige Technologien in den Bau zu integrieren, um so umweltfreundlich und energieeffizient zu wohnen. Dazu zählen der Einsatz von Wärmepumpe, Photovoltaikanlagen, die Holzbauweise, eine effiziente Dämmung, die Regenwassernutzung sowie eine intelligente Lichtsteuerung.

  • Fördermöglichkeiten: Sowohl für das Bauen als auch für den Kauf einer Doppelhaushälfte gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten von der KfW sowie von anderen Institutionen. Die KfW-Bank bietet zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse, während die BAFA Maßnahmen zur Heizungsoptimierung oder den Ausbau von erneuerbaren Energien fördert. Je nach Bundesland und Kommune gibt es noch weitere regionale Förderprogramme.

Finanzierung und rechtliche Aspekte beim Bau einer Doppelhaushälfte

Im Rahmen der Finanzierung sowie bei den rechtlichen Aspekten müssen Bauherren beim Bauen eines Doppelhauses einige wichtige Aspekte beachten.

  • Finanzierungsmodelle: Neben dem Eigenkapital, welches laut Experten zwischen 20 und 30 % betragen sollte, gibt es verschiedene Baufinanzierungen. Um die Finanzierungskosten zu reduzieren, können die beiden Parteien sich auch die Finanzierung teilen.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Diese werden in Deutschland im Bauplanungsrecht (§ 30 BauGB), in den Landesbauordnungen sowie in den lokalen Bebauungsplänen festgelegt. Bei einer Realteilung des Grundstücks wird dieses geteilt und die beiden Eigentümer werden in das Grundbuch eingetragen. Alternativ ist auch eine ideelle Teilung möglich. Das. Grundstück bleibt Gemeinschaftseigentum und die beiden Parteien erhalten Miteigentumsanteile.

  • Notarielle Vereinbarungen zwischen Nachbarn: Dabei geht es in den meisten Fällen um die gemeinschaftlichen Anlagen in Bezug auf Instandhaltung und Nutzung sowie um eine eventuelle Grenzbebauung. Zudem ist auch eine Vereinbarung von Sondernutzungsrechten an bestimmten Bereichen des Gemeinschaftseigentums möglich.  

  • Absicherung gegen Streitfälle: Um Streitigkeiten vorzubeugen, sollten klare Vereinbarungen getroffen werden. Diese sollten zur eigenen Sicherheit schriftlich fixiert werden. Zusätzlich kann durch eine Rechtsschutzversicherung im Streitfall finanzielle Unterstützung geboten werden.

Schall- und Brandschutz in Doppelhaushälften

Diese Maßnahmen sind gerade bei Doppelhaushälften extrem wichtig, da zwei Wohneinheiten aneinandergrenzen.

  • Bauvorschriften für Schall- und Brandschutz: Für den Schallschutz legt die DIN 4109 einen Mindestschallschutz für Gebäudetrennwände fest, der bei Doppelhäusern bei 57 dB liegt. Für den Brandschutz müssen die Anforderungen der DIN 4102 erfüllt sein. Dies bedeutet, dass die verwendeten Baustoffe nicht brennbar sein dürfen. Des Weiteren müssen die Trennfugen so abgedichtet werden, dass sie im Ernstfall feuerbeständig sind.

  • Maßnahmen zur Minimierung von Lärmbelästigung: Zu den wesentlichen Maßnahmen zählen die zweischalige Trennwand, welche mit Dämmmaterial befüllt wird, sowie eine Trennfuge von mindestens 30 mm Breite, die Dämmplatten aus Steinwolle gefüllt sein muss. Des Weiteren dürfen die Trennwände nicht mit anderen durchgehenden Bauteilen wie Pfetten oder Dachlattungen verbunden sein, um Schallbrücken zu vermeiden.

  • Brandschutzkonzepte: Die Trennwand zwischen den Doppelhaushälften muss als Brandwand gemäß Klasse F90 AB ausgeführt werden: Dies gilt auch für den Dachbereich. Für die beiden Doppelhaushälften ist ein Brandschutznachweis erforderlich, der Teil des Bauantrags ist. Um das Risiko eines Brandes zu minimieren, sollen Altpapier und Sperrmüll auf dem Dachboden oder im Keller deutlich reduziert werden.

Kauf einer Doppelhaushälfte: Worauf sollte man achten?

Nicht immer steht das Bauen eines Doppelhauses im Vordergrund, denn die Doppelhaushälfte kann auch käuflich erworben werden. Dabei muss der Käufer jedoch einige wichtige Aspekte beachtet werden.

  • Zustand der Immobilie: Beim Kauf ist der Zustand der Häuser sehr wichtig. Es gilt dabei insbesondere auf die Dämmung, die Heizung und die Bausubstanz zu achten. Es ist empfehlenswert, die Besichtigung gemeinsam mit einem Bausachverständigen durchzuführen.

  • Rechte und Pflichten: Vor dem Kauf sollten sowohl Rechte als auch Pflichten als Eigentümer einer Doppelhaushälfte geklärt werden. Dies gilt im Besonderen für die gemeinsame Nutzung von Grundstücksteilen sowie um eventuelle Vorkaufsrechte für das Haus.

  • Bewertung der Infrastruktur: Sowohl das Haus als auch die Umgebung sollten vor dem Kauf ausgiebig bewertet werden. Entscheidend für die gute Lebens- und Wohnqualität sind die Infrastruktur und Verkehrsanbindungen, die Nähe zu Schulen und Kitas sowie Einkaufsmöglichkeiten und die medizinische Versorgung.

  • Vertragsgestaltung und rechtliche Besonderheiten: Beim Kauf einer Doppelhaushälfte ist in Deutschland ein notariell beurkundeter Kaufvertrag zwingend erforderlich, um den Eigentumsübergang rechtswirksam zu machen. Des Weiteren müssen rechtliche Besonderheiten berücksichtigt werden. Dazu zählen das Vorkaufsrecht für das Haus, die baurechtlichen Vorschriften sowie die Mängelhaftung des Verkäufers für arglistig verschwiegene Schäden am und im Haus.

Suche nach dem passenden Doppelhaus

  • Kriterien für die Auswahl eines Doppelhauses: Bei der Suche nach dem richtigen Haus spielt die Wohnfläche der beiden Wohneinheiten eine entscheidende Rolle. In der Regel kann am Grundriss nicht viel verändert werden, sodass die zukünftigen Besitzer sich mit den Gegebenheiten in den jeweiligen Haushälften arrangieren müssen. Auch an der Größe der Grundstücksfläche lässt sich in der Regel nichts mehr ändern, wobei der Garten so gestaltet werden kann, dass kleine Grundstücke optisch größer wirken und den Bewohnern mehr Spielraum bieten.

  • Unterschiede zwischen Neubau und Bestandsimmobilie: Wesentlicher Unterschied zwischen einer Bestandsimmobilie und dem Bau eines Doppelhauses ist neben der Kostenersparnis auch die Möglichkeit des sofortigen Einzugs in das Haus. Wird das Doppelhaus neu gebaut, kann der Grundriss individuell an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden, sodass die Wohnfläche bzw. der Platz in der jeweiligen Doppelhaushaushälfte kaum einen Wunsch offen lässt. Des Weiteren können die Baufamilien sofern der Bebauungsplan bzw. die Grundstücke es zulassen sich für eine gemeinsam genutzte Dachterrasse entscheiden. Je nach Baupartner lässt sich das Haus als Fertighaus Doppelhaus errichten. Vorteil hierbei ist, dass die Bauzeit deutlich kürzer ist als bei der Massivbauweise und somit der Einzug früher stattfinden kann.

Prüfung der Immobilie

  • Wichtige Aspekte bei der Immobilienprüfung: Zukünftige Hausbesitzer, die sich für ein Doppelhaus als Bestandsimmobilie entscheiden, sollte vor dem Kauf die Immobilie genau prüfen. In erster Linie geht es dabei um die Bausubstanz sowie um das Dach und die Möglichkeit die Wohneinheiten individuell umzugestalten.

  • Gutachter und Inspektionen: Gemeinsam mit einem Baugutachter oder einem Bausachverständigen muss überprüft werden, welche Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen in nächster Zeit anfallen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die günstigen Preise der Immobilie nicht zur Kostenfalle werden, da kostenintensive Sanierungen eingeplant werden müssen.

Kaufvertrag und rechtliche Aspekte

  • Besonderheiten beim Kauf eines Doppelhauses: Zukünftige Hausbesitzer, die sich für den Kauf anstatt das Bauen entscheiden, sollten im Grundbuch überprüfen, ob es eventuelle Wegerechte für die Grundstücke gibt und ob mit Altlasten gerechnet werden muss, die vom Eigentümer mit hohen Kosten entsorgt werden müssen.

  • Notarielle Beurkundung und Eigentumsregelungen: Bevor das Doppelhaus bezogen und nach individuellen Wünschen umgestaltet wird, sollte der Kauf notariell beurkundet sein, damit die damit verbundenen Eigentumsregelungen gesichert sind.

Varianten und Typen von Doppelhäusern

  • Klassisches Doppelhaus – Das klassische Doppelhaus verfügt meist über ein Satteldach und einen Zwerchgiebel. Dieser sorgt für mehr Bewegungsfreiheit im Obergeschoss und lässt auch mehr Licht in die beiden Wohneinheiten.

  • Doppelhaus mit Einliegerwohnung – Das Doppelhaus kann zusätzlich mit einer Einliegerwohnung gebaut werden. Möglich ist dies aufgrund des besonderen Grundrisses und der durchdachten Architektur. Die Einliegerwohnung bietet nicht nur zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten, sondern bei Vermietung durch die regelmäßigen Mieteinnahmen die Finanzierung auf sichere Beine stellen.

  • Modernes Doppelhaus – Ein Doppelhaus muss nicht zwangsläufig langweilig wirken, denn aufgrund innovativer Designs und der zeitgemäßen Architektur lässt sich das Doppelhaus sowohl.  Mit einem Pultdach als auch mit einer Dachterrasse errichten.

  • Doppelhaus als Passivhaus – Das moderne Fertighaus-Doppelhaus kann auch als Passivhaus errichtet werden, umso möglichst viele Förderprogramme der KfW-Bank in Anspruch nehmen zu können. Das Fertighaus-Doppelhaus bieten neben den energetischen Vorteilen auch eine nennenswerte Nachhaltigkeit, was heutigen Bauherren immer wichtiger wird.

Nutzungskonzepte für Doppelhäuser

  • Generationenwohnen – Das Fertighaus-Doppelhaus ermöglicht, dass in jeder Doppelhaushälfte eine Generation einer Familie lebt. Die beiden Generationen in der jeweiligen Doppelhaushälfte können sich gegenseitig im Alltag unterstützen. Gemeinsam mit dem Partner rund um das Bauen bzw. dem Architekten kann bereits bei der Planung die Wohnfläche entsprechend den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Somit lassen sich  barrierefreie Grundrisse schon bei der Hausplanung umsetzen, umso dem individuellen Wohnkomfort gerecht zu werden.

  • Doppelhaus als Kapitalanlage: Das Doppelhaus dient der Baufamilie als zusätzliche Kapitalanlage, da die eine Doppelhaushälfte vermietet werden kann und somit als Renditepotenzial dient. Die Vermietung der weiten Doppelhaushälfte sorgt zusätzlich für steuerliche Vorteile, da sämtliche Kosten rund um die Doppelhaushälfte bei der Steuer geltend gemacht werden können.

Laufende Kosten und Instandhaltung

  • Gemeinsame Kosten und Abrechnungen – Schon vor dem Bauen sollten die beiden Baufamilien eine Regelung zur Kostenaufteilung treffen. Dabei geht es unter anderem um anfallende Kosten für die Instandhaltung des Hauses sowie um Versicherungsbeiträge.

  • Instandhaltung und Renovierung – Des Weiteren müssen Regelungen in Bezug auf Wartung und Instandhaltung der jeweiligen Doppelhaushälfte getroffen werden. Dies beinhaltet auch gemeinsame Renovierungsprojekte wie zum Beispiel die Instandhaltung und Wartung von Flachdach oder Satteldach.

  • Versicherungen für ein Doppelhaus – Wichtige Versicherungen wie zum Beispiel die  Gebäudeversicherung werden in der Regel von beiden Parteien je zur Hälfte beglichen.

Renovierung und Sanierung von Doppelhaushälften

Dazu zählen Maßnahmen wie die optische Modernisierung bis hin zur Kernsanierung, welche mit energetischen Aufwertungen verbunden ist.

  • Herausforderungen bei der Renovierung: In erster Linie geht es dabei um die nachbarschaftsbezogenen Aspekte wie Lärmschutz und die Abstimmung der einzelnen Maßnahmen, um am Ende Kompromisse zu finden mit denen beide Hausparteien klar kommen. Aufgrund der fehlenden räumlichen Distanz kann es schnell zu Konflikten mit den Nachbarn aufgrund von Lärmbelästigungen bei den Renovierungsarbeiten kommen. Die Lösung ist hier entweder eine gemeinsame Renovierung oder die enge Absprache mit den Nachbarn.

  • Energetische Sanierungen: Durch Maßnahmen wie die Dämmung der Gebäudehülle, der Austausch der Fenster oder die Dämmung des Dachs lässt sich die Energieeffizienz der Häuser verbessern. Des Weiteren wird ein angenehmeres Wohnklima geschaffen, was zur Steigerung der Lebensqualität beiträgt. Durch die energetische Sanierung wird der CO2-Ausstoß verringert. Dies unterstützt den Klimaschutz. Und last but not least erhöht sich der Wert der Häuser.

  • Möglichkeiten der Modernisierung ohne Beeinträchtigung des Nachbarn: Dazu zählt  unter anderem die Modernisierung des Innenbereichs. Die Arbeiten im Haus beeinträchtigen die Nachbarn in der Regel nicht. Des Weiteren kann die eigene Hälfte der Fassade erneuert werden. Dabei ist es nur wichtig, sich an die Vorgaben des Bebauungsplans zu halten.

Doppelhaushälfte oder freistehendes Haus: Was passt besser zu Ihnen?

Grundsätzlich ist die Doppelhaushälfte kostengünstiger in Bezug auf die Baukosten und den späteren Unterhalt als ein frei stehendes Haus. Dennoch kann die Frage nur von jedem Interessenten individuell beantwortet werden, denn jeder hat andere Vorstellungen von den eigenen vier Wänden.

  • Vergleich der Lebens- und Kostenaspekte: Dazu gehören die geringeren Baukosten sowie die geringeren laufenden Ausgaben beim Doppelhaus. Laut Experten beträgt die Ersparnis beim Bauen bis zu 25 %. Bei einem freistehenden Haus sind die Baukosten deutlich höher, da größere Grundstücke benötigt werden. Auch die laufenden Ausgaben sind deutlich höher, da diese komplett allein getragen werden müssen. In Bezug auf die Lebensaspekte kann gesagt werden, dass das Doppelhaus zwar ein Gemeinschaftsgefühl bietet, dafür aber weniger Privatsphäre und eine eingeschränkte Gestaltung rund um das Haus und den Außenbereich.

  • Für wen eignet sich eine Doppelhaushälfte besonders? Sie eignet sich besonders für Familien, Paare und/oder Freunde, die eng beieinander, aber dennoch getrennt wohnen möchten. Auch für die junge Familie bietet sich die Doppelhaushälfte an, denn sie stellt eine kostengünstige Alternative zum Einfamilienhaus dar.

  • Entscheidungsfaktoren: Zu den wesentlichen Entscheidungsfaktoren zählen das Budget, der Wunsch nach Privatsphäre, der eigene Lebensstil sowie die spätere Familienplanung. Des Weiteren ist gerade in der Stadt die Auswahl an Grundstücken begrenzt, was die Doppelhaushälfte wiederum attraktiv macht.

Typische Herausforderungen und Lösungen

Häuser mit zwei Wohneinheiten bieten eine Reihe von typischen Herausforderungen, für die es aber in den meisten Fällen Lösungen gibt. Mit den folgenden Tipps können Nachbarn gemeinsam agieren, um Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen.

  • Umgang mit unterschiedlichen Vorstellungen der Nachbarn: Gerade bei baulichen Veränderungen, bei Instandhaltungen oder der Gestaltung des Außenbereichs sind klare Absprachen das A und O, um Streitigkeiten zu vermeiden. Des Weiteren muss jede Partei kompromissbereit sein, wenn es um die einheitliche Gestaltung der Häuser geht.

  • Pflege gemeinsamer Flächen: Auch sind klare Absprachen sowie die Rücksichtnahme auf den Nachbarn unerlässlich. Die Nutzung der gemeinsamen Flächen kann, wenn nötig, auch durch eine Hausordnung geregelt werden. Hier werden sowohl das Recht zur Gestaltung als auch die Verantwortlichkeit in Bezug auf die Instandhaltung geregelt.

  • Konfliktmanagement bei Meinungsverschiedenheiten: In jedem Fall sollten alle Beteiligten Ruhe bewahren, den Dialog suchen und aktiv zuhören können. Wichtig ist dabei die klare Kommunikation sowie das Ziehen von Grenzen und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu helfen.

Das Wichtigste zur Doppelhaushälfte im Überblick

Viele Bauinteressenten fragen sich, welche Faktoren bei einer Doppelhaushälfte besonders entscheidend sind. Wer ein Doppelhaus kaufen oder bauen möchte, sollte die Vor- und Nachteile der Doppelhaushälfte im Vorfeld gut abwägen. Einer der größten Pluspunkte sind die meist niedrigeren Kosten Doppelhaushälfte, die jedoch je nach Region stark variieren können.

Ebenso wichtig sind Aspekte wie der Doppelhaushälfte Grundriss, der an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst sein sollte. Auch die Themen Doppelhaushälfte Schallschutz und Brandschutz gehören zu den zentralen Planungspunkten. Eine solide Doppelhaushälfte Finanzierung stellt sicher, dass die Bau- oder Kaufpläne langfristig tragfähig bleiben.

Praktische Doppelhaushälfte Erfahrungen zeigen, dass eine gute Abstimmung mit den Nachbarn entscheidend für den Wohnkomfort ist. Wer also ein Doppelhaus kaufen oder bauen möchte, sollte neben den Kosten der Doppelhaushälfte und dem optimalen Doppelhaushälfte Grundriss auch die Vor- und Nachteile der Doppelhaushälfte sowie rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen berücksichtigen.

Fazit

Häuser mit zwei Wohneinheiten bieten nicht nur finanzielle Vorteile, denn Baufamilien sollten auch die Nachteile kennen, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen. Durch das Bauen eines Hauses mit zwei getrennten Wohnungen lässt sich der Traum von den eigenen vier Wänden oftmals leichter erfüllen als mit einem Einfamilienhaus. In der Doppelhaushälfte können die Vorstellungen von den eigenen vier Wänden in vollen Zügen genossen werden, da jede Familie ihren eigenen Bereich mit Rückzugsmöglichkeiten hat.

Das Doppelhaus kann sowohl als Fertighaus als auch als Massivhaus errichtet werden. Doppelhäuser bieten den Eigentümern eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten. Zum einen können zwei Generationen in einem Haus wohnen und haben dennoch genügend Privatsphäre und zum anderen kann eine Doppelhaushälfte auch fremd vermietet werden.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Doppelhaushälften

Exakte Preise pro Quadratmeter können an dieser Stelle nicht genannt werden, da die Kosten von verschiedenen Faktoren abhängig sind. Baufamilien sollten mit ca. 3.000 Euro pro Quadratmeter an reinen Kosten für das Bauen kalkulieren.

Zum einen kann jeder seine eigene Doppelhaushälfte finanzieren und zum anderen kann eine gemeinsame Finanzierung angestrebt werden.

Zum einen wird ein kleineres Baugrundstück benötigt und zum anderen reduzieren sich die meisten Kosten rund um das Bauen. In den folgenden Jahren reduzieren sich sowohl die Kosten für Versicherungen, Energiepreise und dergleichen.

Die Zwischenwand in einem Doppelhaus sollte über spezielle Schallschutzmaßnahmen verfügen. Bauherren sollten hierbei auf keinen Fall am falschen Ende sparen.

Ein Doppelhaus bietet mehr Privatsphäre als ein Reihenhaus, da nur eine Trennwand geteilt wird. Im Vergleich zum Einzelhaus spart es durch die gemeinsame Außenwand Bau- und Baunebenkosten. Zudem gibt es verschiedene Haustypen und Ausbaustufen, um das Traumhaus individuell zu gestalten.

Ein Doppelhaus kann durch die gemeinsame Trennwand weniger Schallschutz bieten als ein freistehendes Massivhaus. Auch Umbauten an der Außenwand sind oft eingeschränkt. Wer beim Hausbau maximale Freiheit sucht, sollte mögliche Nachteile bedenken.

Die Fenster können mit Jalousien, Rollos oder Vorhängen versehen werden. Des Weiteren können Wege in den Außenbereich getrennt gehalten werden.

Es müssen sowohl die rechtlichen als auch die vertraglichen Absprachen mit den weiteren Hausbewohnern beachtet werden. Dies gilt sowohl für den Grundriss in Bezug auf den Schallschutz als auch für die technische Koordination bezüglich der Fassade bzw. der Fassadenfarbe.

Als Erstes sollte das persönliche Gespräch gesucht werden. Erst wenn dies keine Erfolge zeigt, kann ein neutraler Dritter als Mediator hinzugezogen werden. Beim Bauen eines Doppelhauses sollte der Fokus von Anfang an auf Gemeinsamkeit und Zusammenhalt gelegt werden.

Sie ist grundsätzlich nachhaltiger als ein frei stehendes Haus, da nicht nur Ressourcen geschont, sondern auch die Baukosten gesenkt werden. Des Weiteren liegt der Preis bei Grundstücken für ein Doppelhaus oftmals niedriger, da die Fläche kleiner gehalten werden kann. 

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