Im Bad muss nachgearbeitet werden

Mängel

Beim Hausbau kann viel schiefgehen. Etliche Faktoren beeinflussen das Endergebnis, von Schnittstellen der Gewerke bis zu den individuellen Personen – irren ist nun mal menschlich. Nicht umsonst ist der Begriff „Montagsauto“ so bekannt und während ein Haus gebaut wird vergehen viele Montage.

 

Im Bad muss nachgearbeitet werden

Zu den ärgerlichsten Mängeln gehören Wasserschäden und notwendige Badsanierungen. Wollen Sie sich mit einer Versicherung davor schützen, haben Sie zumeist Pech. Versicherungen übernehmen keine Baumängel, da das Risiko an dieser Stelle zu hoch ist. Bauherren müssen also hoffen, dass die beteiligten Firmen ihre Zusagen einhalten.

Baumängel sind in BGB und VOB gesetzlich geregelt, wenn man sich aber in ein Unternehmen hineindenkt, wird dessen Entscheidungsfindung deutlicher:

In einem hart umkämpften Markt sind Sie der Geschäftsführer einer Hausbaufirma. Sie erhalten den Anruf eines Bauherrn, dessen Haus längst fertig ist. Jetzt sind Mängel aufgetreten. Ihr Team arbeitet allerdings aktuell auf einer Baustelle und zusätzliches Personal haben Sie nicht. Unausgelastete Mitarbeiter würden Sie finanziell zu stark belasten – Sie wären nicht mehr wettbewerbsfähig.

Nun könnten Sie Ihr Team von der Baustelle abziehen, dort herrscht aber ein strenger Zeitplan. Verzögern sich Ihre Arbeiten, müssen auch alle nachfolgenden Gewerke mit Verspätungen rechnen. Weil jedes Handwerksunternehmen ausgelastet ist, ergeben sich weitere Verzögerungen. Damit verzögern sich auch die Zahlungseingänge aller Gewerke, obwohl die Materialien für den Neubau schon gekauft sind und Mitarbeiter und laufende Kosten bezahlt werden müssen.

Der Bauherr mit dem Notfall hat Sie allerdings schon vollständig bezahlt. Da Gewährleistungsansprüche greifen, wird in keinem der beiden Fälle ein anderes Unternehmen einspringen.

Wofür entscheiden Sie sich?

Das Tagesgeschäft einer Hausbaufirma ist auch nicht immer ein Zuckerschlecken. Trotzdem können Sie dafür sorgen, dass Ihr Hausbau einen besonderen Status bekommt. Der Tipp vom Experten lautet: Schreiben Sie ein Hausbau-Blog!

Wenn Ihr Projekt damit in der Öffentlichkeit steht, sind viele Firmen besonders kooperationsbereit, das zeigen Blogs wie „Ein Huf Haus für die Oberlausitz“. Gleich zu Beginn Ihres Bauvorhabens sollten Sie das Blog beginnen, etwa mit der Besichtigung von Musterhäusern, weil es mindestens drei Monate dauert, bis Sie eine relevante Reichweite erlangen. Bleiben Sie beim Schreiben positiv, so haben Sie als Nebeneffekt später ein tolles Bautagebuch, mit dem Sie sich an den Hausbau erinnern können.

Der zeitliche Aufwand, den ein Blog erfordert, ist allerdings hoch. Wenn er Ihnen zu hoch ist, finden Sie einen Baustein in meinem Onlineshop.

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